Die Narrenfreiheit

Frühere Könige engagierten einen Hofnarren,

dem sie die berühmte „Narrenfreiheit“ gewährten. Das heisst, der Hofnarr durfte als einziger dem König ungestraft alles sagen und ihn auch auf (Denk-) Fehler hinweisen.

 

Heutige Unternehmer engagieren einen Coach oder eine Supervisorin.

Als moderne Hofnärrin reflektiere ich das Verhalten von Führungspersönlichkeiten. Was Kunden mir im vertraulichen Gespräch offenbaren, lasse ich auf mich wirken und beobachte, was mir dazu durch Kopf und Empfindung geht.

Daraus entstehen weiterführende Fragen oder feinsinnige Anregungen philosphisch-spiritueller Natur, die Unbewusstes aufdecken, dem Kunden eine andere Sicht auf seine Situation ermöglichen und ihm damit zu mehr Klarheit in seinem Anliegen und zu einem grösseren Handlungsspielraum verhelfen. Im respektvollen Dienst für meine Kunden nehme ich mir ebenfalls "Narrenfreiheit" heraus.

 

Neben vielseitigen Berufs- und Lebenserfahrungen sowie philosophischen wie geistigen Erkenntnissen spielt dabei auch die Intuition eine wichtige Rolle. Die Aufgabe der Hofnärrin hat hier nichts mit einem derben Spassmacher oder Sprüchklopfer zu tun -  feinsinniger, respektvoller Humor kommt hingegen nicht zu kurz.

 

Die Geschichte über Prinzessin Leonore's Mond gibt ein anschauliches Beispiel eines erfolgreichen Hofnarren (siehe Anhang).

 

Interview mit der Hofnärrin Romi Staub

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