Coach, Supervisorin oder Hofnärrin?

 

Obwohl die Meinung sich in den Medien hartnäckig zu halten scheint, dass es sich beim Hofnarren um einen Sprüche klopfenden Witzbold oder Spassmacher handle, ist ein anderes Verständnis der Sache entsprechender: früher beobachtete der Hofnarr sorgfältig, wie das wirkte, was  der Herrscher tat und berichtete ihm in geeigneter Weise darüber, damit dieser etwas ändern konnte.

 

Heute übernimmt diese Funktion die  Supervisorin, die sorgfältig beobachtet, wie das wirkt, was der Auftraggeber tut, und dann ihre Beobachtungen feinsinnig berichtet oder -neudeutsch - Feedback darüber gibt.


Als Coach hilft sie anschliessend dem Auftraggeber mit anregenden Interventionen dabei, aus diesem Feedback Lösungsmöglichkeiten für sein Vorhaben zu entwickeln, also etwas  zu ändern, um das Ziel zu erreichen.


Hofnärrin, Supervisorin und Coach! In diesen drei Rollen vereinen sich hohe Methoden- und Beratungskompetenzen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Funktionen gewährleistet anregende Perspektivenwechsel und damit grössere Übersicht über komplexe Führungs- oder Lebenssituationen.


Allen gemeinsam ist: es braucht Intuition, respektvolles Interesse für Menschen, ausgeprägte Beobachtungsgabe mit allen Sinnen sowie die Fähigkeit, sich achtsam, adäquat, differenziert und mit Fingerspitzengefühl auszudrücken. Feinsinniger Humor wirkt dabei als entspannende und förderliche Pausenverpflegung.

 

Das Interview mit der Hofnärrin Romi Staub hören

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