jeden morgen, wenn ich aufwache, springt meine katze von mir runter auf den boden und wartet, mich anstarrend, darauf, dass ich ihr einen katzenkeks schmeisse. diesen moment liebe ich einfach und ich bin jedesmal sehr glücklich, wenn ich sie ansehe.
Skifahren im tief verschneiten Winter bei minus 23 Grad. Alleine auf der Piste mit fliegendem Gefühl. Einfach phantastisch. Freue mich auf nächstes Weekend.
Urs Brandenburger
a) Vor 5 Minuten. Habe gerade vorhin meinem Sohn zugeschaut, wie er auf dem Bobbycar sitzt und mir zuwinkt und zuruft (16 Mt). Kann es noch schöneres geben? :D
b) dazu brauche ich nicht viel zu tun. Zeit für mit meiner Familie einplanen und diese auch nutzen.
Genau - daraus folgert sich, dass wir vermehrt das Gegenteil mit ins Auge fassen, in unsere Überlegungen miteinbeziehen müssten, um den Balance-Akt des Lebens vielleicht etwas leichtfüssiger zu gestalten?
Ich hatte zum Beispiel die Idee, des IdeenLadens. Er hat hohe Schubladenstöcke mit tausenden von Schubladen, wie in einer Apotheke. Die einen Leute kommen und bringen, die anderen holen die Ideen ab.
Ein Ansatz?
im moment tröstet mich ein wunderschönes bilderbuch: willy puchners welt der farben, ruft entzücken und freude hervor.
glückauf und ahoj
adelheid ohlig
Sie vertreiben nicht nur jeglichen Anflug von niederdrückenden Gefühlen, sondern stärken auf wundersame Weise auch immer wieder Zuversicht, dass sich ein Weg finden wird...
... tröstet mich immer zuverlässig und prompt :-) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön meinen treuen, vierbeinigen Begleitern, die jeglichen Anflug von niederdrückenden Gefühlen mit ihrem Charme und ihrer Empathie im Nu vertreiben! LG, Daniela
Meine größte und zugleich heimlichste Zukunftssorge ist es zu verarmen und unter einer Brücke schlafen zu müssen. Ich kann mich da gut reinsteigern und spüre schon fast die Kälte, das abolute Alleinsein und Ausgestoßensein aus der menschlichen Gesellschaft.
Eigenartigerweise hab ich davor aber nicht die totale Angst, sondern fühle mich auch erleichtert bei dem Gedanken. Ich hätte dann keinerlei Verpflichtungen mehr, müsste keinem etwas schuldig sein, keinerlei Erwartungen erfüllen und müsste auch nicht länger mir meine Erwartungen erfüllen müssen.
Ich wäre vogelfrei, meine Tage wären bestimmt von dem Kampf ums Essen, den Schlafplatz und anderen täglich wiederkehrenden Verrichtungen.
Ich müsste mir nicht mehr Gedanken machen ob ich "richtig" lebe, ob ich zur Zerstörung der Welt beitrage, ob ich ohne es zu wissen Kinderarbeit unterstütze oder Kriege irgendwo auf der Welt. Ich bräuchte nicht länger ein schlechtes Gewissen zu haben wenn ich lese oder sehe wie Menschen verhungern, gefoltert werden oder einfach nur in einem der unzähligen Kriege umkommen. Ich wäre dann ja einer von den Armen, Ausgestoßenen und wäre frei von dem Druck den ich mir jetzt mache.
Also, meine größte Sorge ist es wohl, kein rechtes Leben zu leben, viele viele Fehler zu machen und ohne es zu wollen anderen Lebewesen und unserem Planeten Schaden zuzufügen. Ich fühle mich überfordert mit dieser Last auf meinen Schultern - abgeben kann ich sie aber auch nur kurzzeitig. Scheuklappen aufsetzen hilft, aber tief in mir drinnen spüre ich dass das nur eine scheinbare Hilfe ist und nur meinem kleinen Wohlbefinden dient und sonst niemandem.
Gleichzeitig sorge ich mich darum meinen täglichen Kampf um ein rechtes Leben eines Tages aufzugeben und mich zurückzuziehen aus dieser Welt und nur noch für mich zu leben und mich unter einer imaginären Brücke zu verstecken. Vielleicht ist das mit ein Grund für Demenz - der Wunsch danach nichts mehr wissen müssen, nichts mehr entscheiden müssen - irgendwie gleichzeitig da und auch weg zu sein.
Auch ich finde es spannend, selbst nach den 3 wichtigsten Lebensprinzipien zu 'tauchen'.
ich würde sie auch mit meinen "werten" gleichsetzen, da ich -eher unbewusst- diesen Werten in meinem Leben folge.täte ich es nicht, würde es sich für mich nicht 'stimmig' anfühlen, eben nicht wie 'mein' Leben.
-Selbstbestimmung (=Freiheit und Humor),
-Freude ( schenken und empfangen)
-Liebe
Wenn ich mir diese Elemente ansehe, spüre ich, wie eng sie verwoben sind und keins vom anderen unabhängig gesehen werden kann.
Ich träume sehr gerne und am meisten freut und überrascht es mich wenn ich auf real gewordene Träume stoße. Seit längerem habe ich einen Traum, der sich aber noch nicht so recht zeigen will. Und da bin ich heute auf eine Seite gestoßen die in meine, in mir noch nicht richtig aufgedeckte Richtung geht (http://echo.to/de/ - Demokratie zum Mitmachen), die Vernetzung von Menschen ohne Grenzen und zu einem positiven Nutzen für alle. Ich spüre daran dass ich eine große Sehnsucht habe nach Vernetzung, nach Austausch mit tiefer oder weiter denkenden Menschen. Die fehlen mir im "realen" Alltag leider. Ich träume dann gerne von den Möglichkeiten die es gibt und überrasche mich selbst mit meiner Angst vor der Umsetzung, dem Wirklichkeitwerden. Ich träume und solange das so bleibt, lebe ich leider nur im Traum. Ich habe meine Rolle und meinen Weg noch nicht gefunden, stoße aber immer mehr Türen auf. Vielleicht kann ich so mich und meine Zukunft Schritt für Schritt er-träumen. Mit liebem Gruß - Esther
Interessant dünkt mich zu beobachten, wie tief Lebensprinzipien in uns verwurzelt zu sein scheinen - und wie wir oft (oder meistens?) intuitiv darnach entscheiden und handeln.
Nur schon die Frage nach den Lebensprinzipien löst Gedankengänge aus. Ich entscheide mich für Respekt, Kampfgeist und Wohlbefinden. Da diese drei nicht immer kongruent laufen, wenigstens scheinbar, ist es auch nicht immer leicht, ihnen treu zu bleiben. Oft entscheide ich mich jedoch intuitiv und merke im Nachhinein, dass die Entscheidung einem oder mehreren Prinzipien förderlich war.
Und nun wünsche ich allen einen schönen Frühlingsdienstag.
Daniela
Jetzt mein Kommentar direkt hier auf deinem Blog! Gratulation :-)
Spontan sind es Veränderungen und Entwicklungen meiner Liebsten die mich überraschen. Also meine Bilder und vorgefassten Meinungen passen auf einmal nicht mehr. Doch Halt, ICH bin überrascht, kann das heissen, das ICH mich verändert habe?
Ich denke, ich würde zuerst mir endlich wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denn ich möchte wachsen...nach schönen und erfüllten Jahren als Mutter, in den drei wunderbare Kinder herangewachsen sind....Helen Dietsche
jeden morgen, wenn ich aufwache, springt meine katze von mir runter auf den boden und wartet, mich anstarrend, darauf, dass ich ihr einen katzenkeks schmeisse. diesen moment liebe ich einfach und ich bin jedesmal sehr glücklich, wenn ich sie ansehe.
... im Pulverschnee.... oaahh... phantastisch...
Lieber Urs, da kommt doch eine kurze Sehnsucht auf ;-)
Skifahren im tief verschneiten Winter bei minus 23 Grad. Alleine auf der Piste mit fliegendem Gefühl. Einfach phantastisch. Freue mich auf nächstes Weekend.
Urs Brandenburger
Du sagst es: was kann es schöneres geben?
Dankbar geniessen und sich immer wieder aufs Neue darüber freuen :-))
a) Vor 5 Minuten. Habe gerade vorhin meinem Sohn zugeschaut, wie er auf dem Bobbycar sitzt und mir zuwinkt und zuruft (16 Mt). Kann es noch schöneres geben? :D
b) dazu brauche ich nicht viel zu tun. Zeit für mit meiner Familie einplanen und diese auch nutzen.
LG
drPfarrer
Genau - daraus folgert sich, dass wir vermehrt das Gegenteil mit ins Auge fassen, in unsere Überlegungen miteinbeziehen müssten, um den Balance-Akt des Lebens vielleicht etwas leichtfüssiger zu gestalten?
Es schafft einen Ausgleich.Der Balance Akt des Lebens...
Lieber 10Ender
Ein Ansatz? Ja, klar, danke! Mit verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis. Lässt noch mehr Kreativität zu.
Gruss von der Hofnärrin
Ich hatte zum Beispiel die Idee, des IdeenLadens. Er hat hohe Schubladenstöcke mit tausenden von Schubladen, wie in einer Apotheke. Die einen Leute kommen und bringen, die anderen holen die Ideen ab.
Ein Ansatz?
Gruess 10Ender
im moment tröstet mich ein wunderschönes bilderbuch: willy puchners welt der farben, ruft entzücken und freude hervor.
glückauf und ahoj
adelheid ohlig
Da kann ich ganz und gar zustimmen :-)
Sie vertreiben nicht nur jeglichen Anflug von niederdrückenden Gefühlen, sondern stärken auf wundersame Weise auch immer wieder Zuversicht, dass sich ein Weg finden wird...
... tröstet mich immer zuverlässig und prompt :-) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön meinen treuen, vierbeinigen Begleitern, die jeglichen Anflug von niederdrückenden Gefühlen mit ihrem Charme und ihrer Empathie im Nu vertreiben! LG, Daniela
Meine größte und zugleich heimlichste Zukunftssorge ist es zu verarmen und unter einer Brücke schlafen zu müssen. Ich kann mich da gut reinsteigern und spüre schon fast die Kälte, das abolute Alleinsein und Ausgestoßensein aus der menschlichen Gesellschaft.
Eigenartigerweise hab ich davor aber nicht die totale Angst, sondern fühle mich auch erleichtert bei dem Gedanken. Ich hätte dann keinerlei Verpflichtungen mehr, müsste keinem etwas schuldig sein, keinerlei Erwartungen erfüllen und müsste auch nicht länger mir meine Erwartungen erfüllen müssen.
Ich wäre vogelfrei, meine Tage wären bestimmt von dem Kampf ums Essen, den Schlafplatz und anderen täglich wiederkehrenden Verrichtungen.
Ich müsste mir nicht mehr Gedanken machen ob ich "richtig" lebe, ob ich zur Zerstörung der Welt beitrage, ob ich ohne es zu wissen Kinderarbeit unterstütze oder Kriege irgendwo auf der Welt. Ich bräuchte nicht länger ein schlechtes Gewissen zu haben wenn ich lese oder sehe wie Menschen verhungern, gefoltert werden oder einfach nur in einem der unzähligen Kriege umkommen. Ich wäre dann ja einer von den Armen, Ausgestoßenen und wäre frei von dem Druck den ich mir jetzt mache.
Also, meine größte Sorge ist es wohl, kein rechtes Leben zu leben, viele viele Fehler zu machen und ohne es zu wollen anderen Lebewesen und unserem Planeten Schaden zuzufügen. Ich fühle mich überfordert mit dieser Last auf meinen Schultern - abgeben kann ich sie aber auch nur kurzzeitig. Scheuklappen aufsetzen hilft, aber tief in mir drinnen spüre ich dass das nur eine scheinbare Hilfe ist und nur meinem kleinen Wohlbefinden dient und sonst niemandem.
Gleichzeitig sorge ich mich darum meinen täglichen Kampf um ein rechtes Leben eines Tages aufzugeben und mich zurückzuziehen aus dieser Welt und nur noch für mich zu leben und mich unter einer imaginären Brücke zu verstecken. Vielleicht ist das mit ein Grund für Demenz - der Wunsch danach nichts mehr wissen müssen, nichts mehr entscheiden müssen - irgendwie gleichzeitig da und auch weg zu sein.
Mit lieben, nachdenklichen Grüssen - Esther
Danke, liebe ernsthafte Hausnärrin :)
Danke für Deine Anregungen. Ich nehme sie gerne mit in die nächsten Tage.
Alles Liebe
Romi Staub
Liebe Esther
Was für ein schöner, wichtiger Traum Du mit Dir und in Dir trägst. Er lebt ja auf eine gewisse Weise mit Dir.
Danke, dass Du ihn mit uns teilst, denn vielleicht ist ja gerade dieser, Dein Traum der Anfang einer neuen Wirklichkeit?!
Herzlich, Romi Staub
Auch ich finde es spannend, selbst nach den 3 wichtigsten Lebensprinzipien zu 'tauchen'.
ich würde sie auch mit meinen "werten" gleichsetzen, da ich -eher unbewusst- diesen Werten in meinem Leben folge.täte ich es nicht, würde es sich für mich nicht 'stimmig' anfühlen, eben nicht wie 'mein' Leben.
-Selbstbestimmung (=Freiheit und Humor),
-Freude ( schenken und empfangen)
-Liebe
Wenn ich mir diese Elemente ansehe, spüre ich, wie eng sie verwoben sind und keins vom anderen unabhängig gesehen werden kann.
Herzliche Grüße,
von der ernsthaften Hausnärrin :-)
Ich träume sehr gerne und am meisten freut und überrascht es mich wenn ich auf real gewordene Träume stoße. Seit längerem habe ich einen Traum, der sich aber noch nicht so recht zeigen will. Und da bin ich heute auf eine Seite gestoßen die in meine, in mir noch nicht richtig aufgedeckte Richtung geht (http://echo.to/de/ - Demokratie zum Mitmachen), die Vernetzung von Menschen ohne Grenzen und zu einem positiven Nutzen für alle. Ich spüre daran dass ich eine große Sehnsucht habe nach Vernetzung, nach Austausch mit tiefer oder weiter denkenden Menschen. Die fehlen mir im "realen" Alltag leider. Ich träume dann gerne von den Möglichkeiten die es gibt und überrasche mich selbst mit meiner Angst vor der Umsetzung, dem Wirklichkeitwerden. Ich träume und solange das so bleibt, lebe ich leider nur im Traum. Ich habe meine Rolle und meinen Weg noch nicht gefunden, stoße aber immer mehr Türen auf. Vielleicht kann ich so mich und meine Zukunft Schritt für Schritt er-träumen. Mit liebem Gruß - Esther
Danke, liebe Daniela.
Interessant dünkt mich zu beobachten, wie tief Lebensprinzipien in uns verwurzelt zu sein scheinen - und wie wir oft (oder meistens?) intuitiv darnach entscheiden und handeln.
Auch Dir einen schönen Frühlingsdienstag :)
Romi
Nur schon die Frage nach den Lebensprinzipien löst Gedankengänge aus. Ich entscheide mich für Respekt, Kampfgeist und Wohlbefinden. Da diese drei nicht immer kongruent laufen, wenigstens scheinbar, ist es auch nicht immer leicht, ihnen treu zu bleiben. Oft entscheide ich mich jedoch intuitiv und merke im Nachhinein, dass die Entscheidung einem oder mehreren Prinzipien förderlich war.
Und nun wünsche ich allen einen schönen Frühlingsdienstag.
Daniela
Wunderbar ermutigend - danke!
Alles Liebe
Romi Staub
Deine Antwort berührt mich durch ihre philosophische Tiefe.
Danke, Charly, fürs mit uns Teilen!
Gruss Romi
Das ist ja spannend, Peter! - Und womit?
Wunderfitzig :-)
Romi
Immer wieder ich selbst.
Namaste!
Peter
Jetzt mein Kommentar direkt hier auf deinem Blog! Gratulation :-)
Spontan sind es Veränderungen und Entwicklungen meiner Liebsten die mich überraschen. Also meine Bilder und vorgefassten Meinungen passen auf einmal nicht mehr. Doch Halt, ICH bin überrascht, kann das heissen, das ICH mich verändert habe?
Gruss Charly
Ich denke, ich würde zuerst mir endlich wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denn ich möchte wachsen...nach schönen und erfüllten Jahren als Mutter, in den drei wunderbare Kinder herangewachsen sind....Helen Dietsche